Was kommt danach?

In der R/R-Stufe befindet sich, wer mindestens 16 Jahre alt und von der Stammes-, bzw. Gruppenleitung als „reif“ erachtet wird. Als R/R gehört man zu den „Großen“, quasi zur Führungsebene des Stammes.

Die Gruppe nennt sich Runde. Sie ist kunterbunt gemischt, denn Heranwachsende und junge Erwachsene bringen ihre verschiedensten Talente, Interessen, Erfahrungen und Ansichten ein.

Hier lernt man nicht mehr unbedingt über Technik, um beispielsweise unsere traditionellen Zelte aufzubauen. Hier lernt man sich selbst mit seinen eigenen Stärken und Schwächen kennen, lernt effektiv im Team zu arbeiten, seine eigene Rolle zu finden und natürlich ernsthafte Verantwortung zu übernehmen.

Wozu?

Egal ob Gruppenführer, Stammesführer, Kassenwart, Spieleprofi, Gitarrist, Küchenmeister, Stimmungsmacher, IT-Spezialist oder Handwerker: Jeder trägt zum Stammesleben bei so gut er kann und prägt somit die Jugendarbeit auf seine Weise.

So ernst dies auch klingt, natürlich kommt der Spaß nicht zu kurz! Die Gruppendynamik ist etwas ganz Besonderes und der Hunger danach die Welt zu erkunden kann durch das fortgeschrittene Alter bereits in anderem Ausmaß umgesetzt werden. So war unsere Runde im Sommer 2016 beispielsweise mehrere Wochen auf Interrail um Europa zu bereisen.

Als aktiver R/R lernt man für sein Leben und hat spätestens im nächsten Bewerbungsverfahren einen klaren Vorteil. Das R/R-sein bietet Raum für eigene Kreativität und auch das Ansehen nach verrichteter „Arbeit“ ist durchaus reizvoll.

Etwas nur für alte Hasen?

Du denkst man muss schon ein alt eingesessener Pfadi sein um sich als R/R einbringen zu können?
Weit gefehlt! Die Stufe ist optimal für Quereinsteiger, welche Lust haben ihre Freizeit sinnvoll mit einem Ehrenamt zu gestalten, eine Gruppenzugehörigkeit suchen, einfach später auf Pfadfinden gestoßen sind, … die Liste ist endlos denn Rover sein ist was du draus machst!

Kontaktier uns, schau vorbei! Wenn nicht jetzt, wann dann?

 

Wann ist man zu alt?

Klar bist du schon auf unser Konzept von „Jugend führt Jugend“ gestoßen.
Also ist man irgendwann zu alt für Pfadfinden? Nein!
In der aktiven Jugendarbeit(also z. B. Gruppenführung) in unserem Stamm geht das Abenteuer bis zu einem Alter von ca. 24.

Danach geht es für einige erfahrene R/Rs auf Bezirks- oder Landesleitungsebene weiter.
Andere finden ihre Aufgabe in der Kassenführung, als Materialwart oder als Mentor für frisch gewählte Stammesführer.

Wer über 26 ist gilt offiziell als Erwachsener im BdP, wird aber deshalb nicht verstoßen.
Altpfadfinder, Eltern und Menschen denen der Gedanke hinter Pfadfinden gefällt haben einen Förderkreis gebildet. Hier ist jeder willkommen, der unseren Stamm unterstützen möchte.

Mehr über den Förderkreis Stamm Burgund erfahren

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